BASILIKATA

Matera, Sassi © Peter Amann

Die Basilikata, bis 1947 noch als Lukanien bekannt, ist längst nicht mehr der verelendete Mezzogiorno, wie Carlo Levi ihn in seinem Erfolgsroman "Christus kam nur bis Eboli" 1943 geschildert hatte. Die winzige Region an der Stiefelsohle erweist sich heute als reizvoller Geheimtipp im Süden Iitaliens. Eine intakte Natur, die große Gastfreundlichkeit seiner Bewohner, beste Regionalküche und zahlreiche Kunstschätze, die sich nicht nur im UNESCO-Weltkulturerbe Matera konzentrieren, lassen kaum Wünsche offen.

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Lebendiger Alltag einer süditalienischen Provinzmetropole mit kulinarischen Überraschungen in Potenza. Vom erlosche-
nen Vulkan Monte Vúlture kommt Aglianico, einer der besten Rotweine Italiens.
Potenza, Melfi und Monte Vulture

Venosa, Geburtsstadt des Horaz, präsentiert sich als sympathisches Freiluftmuseum der römischen Antike. Folgt man der Via Appia, gelangt man nach Matera.
Venosa, Murgia Potentina und Via Appia zwischen Potenza und Matera

Auf Brigantenspuren durch ausgedehnte Eichenmischwälder pirschen und im Flug die zerklüfteten Sandsteinfelsen bei Castel-
mezzano und Pietrapertosa erleben. Uralte Baumkulte sind heute noch lebendig.
Dolomiti Lucane

Matera, die berühmte »Stadt der Sassi«, ehemals »Schandfleck der Nation«, steht seit 1993 auf der Liste des UNESCO-
Weltkulturerbes und diente zahlreichen Filmen als Kulisse. Tolle B&Bs!
Matera, Montescaglioso, Murgia Materana

Auf den Spuren der Magna Graecia durch die Ausgrabungen von Metapont und Poli-
coro, Strandvergnügen am ionischen Meer und bizarre Erosionslandschaft bei Aliano.
Ionische Küste und Hügelland zwischen Brádano und Basento

Das grüne Agri-Tal gilt als »Texas der Basilikata«, größte Sehenswürdigkeit sind die römischen Ausgrabungen von Grumentum. 2006 wurde der Parco Nazionale dell'Appennino lucano geschaffen.
Alta Valle dell’Agri

Mit 25 spektakulären Küstenkilometern öffnet sich die Basilikata auf den Golf von Policastro. Die nahen Berge laden zu aussichtsreichen Wanderungen ein. In Lauria soll Mona Lisa begraben liegen.
Costa di Maratea und Valle del Noce

Der Pollino ist der landschaftliche Höhepunkt des süditalienischen Apennins. In Lukanien zeigt sich das nationalparkgeschützte Wanderparadies von seiner kulinarischen und eher sanften Seite.
Pollino Lucano




© Peter Amann 2008

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