Apulien - Hören & Sehen

Roberto Modugno "Nel blu dipinto di blu" © Peter Amann

 

HÖREN

• Domenico Modognu singt 1958 seinen Hit "Nel blu dipinto di blu" in der Ed Sullivan Show.
• Paul McCartney singt "Nel blu dipinto di blu" 2003 auf einem Konzert in Rom.
• Der Song "Le radici che tieni" der salentinischen Reggae-Band Sud Sound System inkl. Dialekt-Lyrics.
• L’Arpeggiata La Tarantella. Antidotum Tarantulae. Die Harfenistin Christina Pluhar hat Tarantellen des 17. und 18. Jh. neu arrangiert. Einige der Noten stammen aus der Sammlung des jesuitischen Universalgelehrten Athanasius Kircher, der 1641 ein Traktat über die musiktherapeutische Wirkung der seelen- und körperbewegenden Musik verfasst hat. Barockmusik mit süditalienischem Schwung! Alpha, Paris 2002
• L'Arpeggiata Mediterraneo. Barockmusik oder World-Music? Die Gralsverwalter der Alten Musik mögen nörgeln, aber auch diesmal ist es der Barock-Harfenistin Christina Pluhar, die auf dieser Aufnahme übrigens zur Theorbe greift, gelungen ein hochkarätiges Ensemble aus Instrumentalisten und Sängern um sich zu versammeln, mit dem sie einen rasanten Bogen ums Mittelmeer schlägt. Portugal wird auch noch schnell vereinnahmt, getreu dem Motto "Das Meer trennt die Kulturen nicht, sondern verbindet sie". Ausgangspunkt dieser musikalischen Grand Tour, die sicher wieder viele Freunde gewinnt, ist der Süden Apuliens und die dort immer noch gepflegten canti greci-salentini. EMI Records/Virgin Classics, 2013

 

SEHEN

• Filmausschnitt, Rudolph Valentino in seiner Paraderolle in "The Sheik (1921)". Die Hollywood-Filmlegende ist Apuliens erster Beitrag zur Filmgeschichte. Der Schauspieler und Frauenheld kam 1895 in Castellaneta zur Welt, im gleichen Jahr, in dem die Brüder Lumiere in Paris dem staunenden Publikum den Kinematografen vorstellten.
• Filmausschnitt, Valentino in "The Son of the Sheik (1926)". Lässig mit einer Zigarette im Mundwinkel ...
• Gianni Amelios "Lamerica" erzählt vom Exodus der albanischen Bevölkerung nach dem Zusammenbruch des Kommunismus Anfang der 1990er Jahre.
• Edoardo Winspeare, Absolvent der Münchner Filmhochschule ist mit "Pizzicata" (1995), "Sangue vivo" (2000) und dem 2003 auf dem Filmfestival Venedig vorgestellten "Il Miracolo" (Auf YouTube in ganzer Länge!) in Italien längst kein Unbekannter mehr. Seine Filme sind eine Hommage an den heimatlichen Salento. Winspeare wirkt als Musiker der Gruppe "Zoe" an den mitreißenden Soundtracks mit.
• Trailer von "Männer al dente" (im Original etwas origineller "Mine vaganti"), einer erfrischend geistreichen Familiengeschichte und Coming-Out mit Slapstick-Charakter vor der Kulisse Apuliens.




© Peter Amann 2008

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