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Peter Amann
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Sizilien & Liparische Inseln – Lesen

Neu & Interessant

 

Ludlow, Jack Mercenaries - Warriors - Conquest. In seiner auf drei Bände angelegten History-Serie schildert Jack Ludlow (ein Pseudonym des schottischen Autors David Donachie) spannend, farbig, mit ein paar dichterischen Freiheiten und ansonstem einem scharfen Blick für historische Details den schier unglaublichen Aufstieg der normannischen Hautevilles in Süditalien innerhalb zweier Generationen von landlosen Söldnern im Dienste von Byzantinern und Langobarden zu den Herrschern des von ihnen geschaffenen Königreiches Sizilien. Es grenzt an ein Wunder, dass bisher so wenige Autoren sich an diesem spannenden Stoff gemacht haben, sieht man von absolut lesenswerten Geschichtsdartstellungen, wie etwa The Normans in the South von John Julius Norwich ab, die glücklicherweise jetzt als kindle edition wieder zugänglich gemacht wurden. Ein Erbe des normannischen Königreiches Sizilien, das den gesamten Süden Italiens und zeitweise die Insel Malta und Teile des heutigen Tunesiens umfasste, war der Stauferkaiser Friedrich II., Sohn des Staufers Heinrich VI. und der Normannin Konstanze de Hauteville.

 

Tusa, Sebastiano Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie. Philipp von Zabern, 2011. Siziliens Antikenstätten sind weltbekannt. Die UNESCO hat die bronzezeitlichen Nekropolen von Pantalica, die imposanten Baureste des antiken Syrakus, die Tempel von Agrigent und die römische Villa del Casale zu Recht in den Rang von Weltkulturerbestätten erhoben. Auch ohne dieses Prädikat, zählen Orte wie Segesta, Selinunt, Solunto, das Theater von Taormina oder die Insel Mozia, um nur einige mehr zu nennen, gleichfalls zu den archäologischen Highlights der größten Mittelmeerinsel. Siziliens Reichtum an kulturellem Erbe vieler Jahrtausende reflektiert die zentrale Lage im Mittelmeer, Schnittpunkt auch der antiken Schifffahrtsrouten. Sebastiano Tusa, der u.a. in Trapani Unterwasserarchäologie lehrt, lenkt den Blick folgerichtig unter Wasser und öffnet damit für viele eine weitgehend unbekannte und faszinierende archäologische Welt. Gelegentlich, wenn spektakuläre Funde, wie jene des "Satyrs von Mazzara" gelingen, schaut die ganze Welt hin. Jetzt bietet sich die Gelegenheit in aller Ruhe den prächtig illustrierten Band zur Hand zu nehmen, nicht nur um trockenen Fußes zahlreiche Wracks zu erkunden, sondern auch um Wissenswertes zum Schiffsbau im antiken Sizilien, den großen Seeschlachten, über Häfen und Ankerplätze, Handel und Kulturaustausch zu erfahren. Des weiteren werden die Geschichte der Unterwasserarchäologie und ihre modernen Methoden anschaulich dargestellt.

 

Den Kindle, Amazons schicken eBook Reader, gibt es ab 99 Euro. Es lohnt sich einmal in den Englischen eBooks unter dem Stichwort "Sicily" zu stöbern!

 

Reisebeschreibungen und Reiseführer

de Botton, Alain Kunst des Reisens. Essays, die wach machen. Fischer (Tb), Frankfurt a. M.

Fernandez, Dominique Süditalienische Rei­se. Das französische Original erschien 1965. Immer noch lesenswert! Insel (Tb), Frankfurt a. M.

Goethe, Johann W. v. Italienische Reise. Goethes »Italienische Reise« führte auch nach Sizilien. Vom 2. April bis zum 12. Mai 1787 hielt sich der Dichter auf der größten Mittelmeerinsel auf und besuchte Palermo, die Villa Palagonia in Bagheria, Segesta, Girgenti (Agrigento), Castro Giovanni (Enna), Catania, den Ätna, Taormina und Messina. Als Vorbereitung, zur Nachbereitung oder Begleitung einer Italien(Sizilien)-Reise ist der klassische Text uneingeschränkt zu empfehlen. Handlicher auf Reisen ist sicher die einbändige Taschenbuchausgabe. Die schön illustrierte Hanser-Ausgabe besticht durch ihren umfangreichen und interessanten Anhang. "Was am 3. September 1786 als Flucht aus tiefer Lebenskrise begann, wurde dem siebenunddreißigjährigen Goethe zu einer Reise menschlicher und künstlerischer Erfüllung. Die Mannigfaltigkeit der südlichen Landschaft, die Fülle des Volkslebens und die Eindringlichkeit antiker und italienischer Kunst steigerten seine Produktivität auch als Zeichner. Die ganz aus dem lebendigen Eindruck entstandenen Landschafts- und Architekturstudien stellen den Höhepunkt von Goethes Bemühungen als bildender Künstler dar." (Klappentext der gebundenen Ausgabe) Der komplette Text von Goethes »Italienischer Reise« findet sich online beim Projekt Gutenberg-DE. Insel Verlag, Frankfurt a. M.  Hanser Verlag, München

Gregorovius, Ferdinand Wanderjahre in Italien. Ferdinand Gregorovius (geb. 19.1.1821 Neidenburg/Ostpreußen; gest. 1.5.1891 München) studierte in Königsberg zunächst Theologie, dann Philosophie und Geschichte. In seinen frühen Dichtungen beschäftigte er sich mit historischen Themen. Seine späteren Reiseberichte »Wanderjahre in Italien« schlagen eine Brücke zwischen seiner ostpreußischen Heimat, aus der Gregorovius stammte, und der geistigen Heimat, in der sein Lebenswerk seine Erfüllung fand. Die ursprünglich in fünf Bänden von publizierten »Wanderjahre« gelten als Meisterstücke historischer Landschaftsschilderung. Der dritte Band bringt die »Siciliana«, Aufzeichnungen von Gregorovius' erstem Sizilienaufenthalt im Jahre 1853. C.H. Beck, München

Schröder, Thomas Sizilien. Das ultimative Reisehandbuch für Sizilien! Gute Hintergrundtexte und absolut zuverlässig recherchierte, aktuelle praktische Infos. Das ganze sehr übersichtlich gegliedert und um präszise Karten ergänzt. In der aktuellen Auflage über 600 Seiten stark. Versand durch MM in Deutschland portofrei! Michael Müller Verlag, Erlangen 2010 7

Homer Odyssee. Wenn es ein Reisebuch gibt, dann dieses! Die Odyssee ist in der Übersetzung von Roland Hampe ein Genuss und schnell hat man sich in die Reime eingelesen und lässt sich fesseln von den 'gefiederten' Worten. Die Gastfreundschaft des Königs Äolos und das Abenteuer bei dem Zyklopen Polyphem führen Odysseus und seine Gefährten auch nach Sizilien. Der komplette Text von Homers »Odyssee« in der (heute veralteten und etwas schwülstigen) Übersetzung von J. H. Voß findet sich online beim Projekt Gutenberg-DE Reclam Verlag, Stuttgart

Kammerer, Peter und Ekkehart Krippendorf Reisebuch Italien. Von Rom bis nach Sizilien – Der Süden. Ende der 1970er Jahre unternommene "Italienische" Reise. Der sozialkritische Blick hinter Alltagskulissen und Klischees ist immer noch aktuell. Rotbuch, Hamburg

Klüver, Henning Gebrauchsanweisung für Italien. Braucht man das? Ohne schulmeisterlich zu sein, führt das Büchlein in amüsanten Streifzügen durch den italienischen Alltag, und am Ende kennt man Italien eben doch ein bisschen besser. Piper, München 2002

Peterich, Eckart Sizilien. Kluge Beobachtungen, die Geschichte, Kunst und Landschaft als Einheit betrachten. Herausgelöst aus der klassischen Italien-Trilogie von Peterich, präsentiert sich der Sizilien-Band in einer vollständig überarbeiteten und mit einem nützlichen Anhang versehenen Ausgabe. Die Texte des 1968 verstorbenen Peterich lassen sich auch heute noch mit großem Gewinn und Genuss lesen, dabei hält der Autor mit persönlichem Urteil nicht zurück und steckt mit seiner Begeisterung an. Prestel, München

Seume, Johann G. Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802. Johann Gottfried Seumes Bericht seiner Reise aus dem sächsischen Grimma nach Sizilien und zurück über Paris, ist ein klassisches Beispiel engagierter Reiseliteratur. Anders als Goethe, war Seume nicht auf der Suche nach einem verlorenen Arkadien, sondern erlebte Italien v.a. auch als ein Land erschreckender sozialer und politischer Misstände. Bewusst legte Seume die weite Reise zu Fuß zurück und schrieb: 'Wer geht, sieht im Durchschnitt anthropologisch und kosmisch mehr, als wer fährt. Überfeine und unfeine Leute mögen ihre Glossemen darüber machen nach Belieben; es ist mir ziehmlich gleichgültig. Ich halte den Gang für das Ehrenvollste und Selbständigste im Manne und bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge.' Der Text folgt der 2., verbesserten Auflage von 1805 und wird durch eine Vita des Autors, ausführliche Anmerkungen, ein Literaturverzeichnis und Register ergänzt. Der komplette Text von Seumes »Spaziergang« findet sich online beim Projekt Gutenberg-DE dtv, München

Den Kindle, Amazons schicken eBook Reader, gibt es ab 99 Euro. Gratis erhält man dafür unzählige Klassiker wie zum Beispiel Goethes "Italienische Reise", Gregorovius "Wanderjahre in Italien", Seumes "Spaziergang nach Syrakus", "Sagen des klassischen Altertums" oder die "Odyssee". Es lohnt sich auch einmal in den Englischen eBooks unter dem Stichwort "Sicily" zu stöbern.

 

Natur-, Wander- und Radführer

 

Amann, Peter Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer. Die sieben Liparischen Inseln liegen der sizilianischen Nordküste vorgelagert im Tyrrhenischen Meer. Sie sind allesamt vulkanischen Ursprungs, Stromboli ist sogar der aktivste Vulkan Europas. Wenn auch nicht allseits bekannt, sind die Inseln kein absoluter Geheimtipp mehr, hat es sich doch im kleinen Kreise herumgesprochen, dass der äolische Archipel eines der faszinierendsten und lohnendsten Natur-Reiseziele im Mittelmeergebiet ist - vor allem auch für Wanderbegeisterte. Das handliche Buch bietet ausführliche praktische Reiseinformationen. Ausgewählte Hotels und Restaurants werden detailliert vorgestellt. Die Inseln haben eine reiche archäologische Vergangenheit und ein geschichtlicher und landschaftlicher Überblick macht mit den Inseln näher bekannt, darüber hinaus finden sich in 29 Info-Kästen ausgewählte Themen zu Mythos, Geschichte, Architektur, Literatur, Küche, Botanik oder Vulkanologie zum nachlesen.

Amann, Peter Sizilien – Wanderführer mit 35 Touren. Mehr als ein Spaziergang nach Syrakus! Die größte Insel des Mittelmeers ist bei Kulturreisenden seit Jahrhunderten ein Klassiker, als Wandergebiet jedoch vergleichsweise jung. Kompetent führt das Reisehandbuch auf 35 Touren durch die schönsten Ecken Siziliens. Zu Fuß erreicht man den über 3.300 m hohen Kraterbereich des aktiven Vulkans Ätna und durchschreitet dabei mehrere Klima- und Vegetationszonen. In den waldreichen Gebirgen an der Nordküste erheben sich aussichtsreiche Gipfel bis knapp 2.000 m über dem Tyrrhenischen Meer. Kontrastprogramm mit beinahe tropischer Pflanzenwelt bieten die Karstschluchten im Südosten der Insel, einen Hauch Nordafrika versprechen die Küstentouren in Westsizilien. Mit den Kapiteln Stein- und Felskunde für Wanderer, Pflanzen- und Tierwelt ist das Buch zugleich ein kleiner Naturführer Sizilien. Michael Müller, Erlangen 2010

Burnie, David Mediterrane Wildpflanzen. Über 500 Pflanzen des Mittelmeerraums. Nach einer kurzen Einführung inkl. eines einfachen Bestimmungsschlüssels folgen anschaulich illustrierte Pflanzenporträts nach Familien geordnet. Dorling Kindersley, München 2007

Federico II. De Arte venandibus cum avibus. Das berühmte Vogelbuch des Kaisers Friedrich II. in italienischer Übersetzung (Faksimile-Ausgabe des »Codex Vaticanus« mit Kommentaren von D. Walz und C. A. Willemsen, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt). Laterza, Bari 2000

Frank, Felix Vulkantouren in Italien. Beinahe zwei Dutzend Vulkangebiete zählt Italien, und davon waren in jüngster Vergangenheit vier tätig: der gefährlichste Vulkan ist der Vesuv, der beständigste der Stromboli, der unscheinbarste die Fossa von Vulcano, der mächtigste der Ätna. Allesamt sind sie gründlich erforscht worden, totzdem sind sie unberechenbar geblieben. Der Autor begleitet seine Leserinnen und Leser bei ihren Streifzügen zu jenen Orten, wo diese Urgewalten aus rätselhaften Tiefen hervorquellen. Dabei bietet er fundierte, aber gut lesbare Erläuterungen über das Wesen der italienischen Vulkane, ihre Launen und ihre Geschichte. Ott Verlag, Thun 1997

Fletcher, Neil Mediterrane Wildblumen. Pflanzen des westlichen Mittelmeerraums. 300 anschauliche Porträts der häufigsten Blütenpflanzen des westlichen Mittelmeerraums, in aller Kürze von Fall zu Fall auch um kulturgeschichtliche, medizinische oder kulinarische Anmerkungen ergänzt. Handlich und praktisch zum mitnehmen! Dorling Kindersley, München 2008

Hofrichter, Robert (Hrsg.) Das Mittelmeer. Band I. Allgemeiner Teil – Fauna, Flora, Ökologie. Ein unverzichtbares Handbuch für ambitionierte Strandläufer und Taucher! Auf den ersten 250 Seiten erfährt man Grund­sätzliches über Geologie, Plattentektonik, Klima und Festlandsvegetation des Mittelmeerraums, bevor sich das Buch marinen Lebensräumen widmet. Hochinformativ, packend zu lesen und hervorragend illustriert. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001

Hofrichter, Robert (Hrsg.) Das Mittelmeer. Band II., 1. Bestimmungsführer – Bakte­rien, Mikroflora, Mikrofauna, marine Flora, ursprüngliche Taxa der marinen Fauna. Die faszinierende Mittelmeerbibel findet ihre Fortsetzung. Nicht nur für Fachleute, Meeresbiologen und Taucher ein Gewinn. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2003

Schönfelder, Peter: Was blüht am Mittelmeer? Die Bestimmung nach Blütenfarben mag zwar unwisenschaftlich sein, ist aber schnell und praktisch für unterwegs. Es werden etwa 300 Arten mit Bildern beschrieben, auf weitere ähnliche Arten wird im Text verwiesen. Kosmos, 2005

 

Hotel-, Agriturismo- und Campingführer

ADAC (Hrsg.) Camping Caravaning Führer Südeuropa. Jährlich um neue Einträge ergänzt und aktualisiert. ADAC, München

Agricola Slow Food (Hrsg.) Locande d’Italia – Übernachten in den schönsten Hotels, Pensionen und Bauernhöfen. Endlich auch auf Deutsch! In Italien längst ein geschätzter Reisebegleiter. Die ideale Ergänzung   zu den »Osterie d’Italia« (s.u.). Die zweite deutsche Ausgabe jetzt mit noch mehr guten Übernachtungsadressen in Süditalien und Sizilien - dort knapp 90 Adressen (darunter auch einige von mir lang empfohlene Klassiker in den Reiseführern »Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer« sowie »Sizilien« vom Michael Müller Verlag). Hallwag, München und Bern 2011

DCC (Hrsg.) Campingführer Europa.  DCC, München

Zentrale für den Landurlaub (Hrsg.) Land­urlaub in Italien. Agriturismi des italienischen Agriturist-Verbandes werden Region für Region ausführlich beschrieben. Hans Bau­senhardt hat den praktischen Übernachtungsführer um Hintergrundtexte bereichert. Landschriften-Verlag, Bonn

Wein und Gastronomie

Agricola Slow Food (Hrsg.) Osterie d’Italia 2011/12 – Italiens schönste Gasthäuser. Alljährlich um neue Einträge ergänzte kulinarische Bibel. Jedem der besprochenen Lokale ist eine liebevoll formulierte Spalte gewidmet, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Sizilien und seine Inseln werden mit über 100 Adressen in ihrer ganzen kulinarischen Vielfalt vorgestellt. Hallwag, München und Bern

Gambero Rosso (Hrsg.) Vini d’Italia 2011. Das Standardwerk zum italienischen Wein und seinen Produzenten wird jedes Jahr neu recherchiert. Den sizilianischen Weinen wird auch in der aktuellen Ausgabe wieder hohes Potenzial bescheinigt.15-mal gingen die »Drei Gläser« nach Sizilien und immerhin fünfmal in Gestalt der »Drei grünen Gläser«, mit denen besonders umweltbewusst arbeitende Kellereien ausgezeichnet werden. Einige der »Drei Gäser« Tropfen gibt es bereits für unter 15 Euro im Einkauf. Hallwag, München und Bern

Shah, Michèle Italiens Weine. 1500 Weinempfehlungen in kompakter Form, ideal als Reisebegleiter oder Handreichung für den eigenen Keller. Hallwag, München 2006

Slow Food Editore (Hrsg.) Slow Wine 2012 - Italiens beste Winzer und Weine. Der HALLWAG Verlag hat in Kooperation mit dem FEINSCHMECKER Magazin und Slow Food Editore  ein 300 Seiten starkes Booklet herausgegeben, das eine Auswahl von 230 Spitzenkellereien und 1000 Weinen im Sinne der Slow Food Philosophie präsentiert. Im Frühjahr 2013 soll die vollständige deutsche Ausgabe "Slow Wine – Italiens beste Winzer und Weine" im HALLWAG Verlag erscheinen. Bei diesem Weinguide stehen die Winzerinnen und Winzer mit ihrer Arbeit im Vordergrund, ein besonderer Augenmerk gilt auch der Art der Bodenbearbeitung, - pflege und Düngung. Aus der riesigen Bandbreite der sizilianischen Winzer und Weine wurde hier eine sehr spannende Auswahl getroffen.

Schinharl, Cornelia Süditalien. Küche & Kultur. Mehr als ein gelungenes Kochbuch! Dass die Autorin den Süden Italiens lieben gelernt hat, merkt man jeder ihrer Zeilen an. Gerne begleitet man sie auf ihren kulinarischen Streifzügen durch den Mezzogiorno. Appetitanregende Fotos von Michael Schinharl, Stefan Braun und Peter Amann. Gräfe und Unzer, München 20075

Archäologie, Kunst, Geschichte und Gesellschaft

Abulafia, David Friedrich II. von Hohen­staufen. Herrscher zwischen den Kulturen. Die zeitgemäße Biographie rückt das normannische Erbe des Staufers ins Licht. Siedler bei Goldmann (Tb), München

Anna Komnene Alexias. Übersetzt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Diether Roderich Reinsch. Anna Komnene (1083 bis ca. 1153) schildert in 15 Büchern die politisch-militärischen Leistungen ihres Vaters, des Kaisers Alexias I. Komnenos, und erzählt den ersten Kreuzzug aus byzantinischer Sicht. Lebendig und packend sind die Porträts der normannischen Heerführer Ro­bert Guiscard und seines Sohns Bohemund. DuMont, Köln 1996

Barceló, Pedro Hannibal. Der Professor für Alte Geschichte schafft es auf wenigen Seiten, ohne dabei den Boden seiner Disziplin zu verlassen, ein spannendes Porträt des genialen Feldherren zu zeichnen, der die Weltmacht Rom jahrelang in Atem hielt. C. H. Beck Wissen (Tb), München 2003

Cerchiai, Luca u.a. Die Griechen in Süditalien. Auf Spurensuche zwischen Neapel und Syrakus. Fundierte Texte und opulente Bilder öffnen den Blick auf die griechischen Stadtstaaten Siziliens und der Magna Graecia, zu deren Kulturkreis auch Apulien dank des mächtigen Tarent gehörte. Theiss Verlag, Stuttgart 2004

Christ, Karl Hannibal. Der emeritierte Professor für Alte Geschichte untersucht, warum der geniale karthagische Feldherr trotz seines überragenden Sieges über die Römer 216 v.Chr. bei Cannae letztendlich scheitern muss­te. Primus, Wiesbaden 2003

Fansa, Mamoun & Karen Ermete (Hrsg.) Kaiser Friedrich II. Welt und Kultur des Mittelmeerraums. Gibt faszinierende Einblicke in die weitgespannten Interessenssphären des großen Staufers. Philipp von Zabern, Mainz 2008

Faure, Paul Die griechische Welt der Kolonisation. Spannende Einblicke in das tägliche Leben der Antike. Trümmerlandschaften werden so lebendig. Reclam (Tb), Stuttgart

Ginsborg, Paul Berlusconi. Politisches Modell oder italienischer Sonderweg? Nüchterne Analyse des britischen Zeithistorikers, der an der Universität Florenz Europäische Geschichte lehrt. Die deutsche Übersetzerin Friederike Hausmann (s.u.) hat ein nützliches Glossar angefügt. Wagenbach, Berlin 2005

Große, Ernst Ulrich & Günter Trautmann Italien verstehen. Wer die politisch-gesellschaftlichen Strukturen des "Bel Paese" besser verstehen möchte, erhält hier gute Anleitung. Primus, Darmstadt 1997

Hausmann, Friederike Kleine Geschichte Italiens von 1943 bis Berlusconi. Das kluge Büchlein vermittelt nebenbei Einiges zum Verständnis des Nord-Süd-Konfliktes. Wagenbach (Tb), Berlin

Horst, Eberhard Friedrich II. Klassische Biographie des Stauferkaisers. Liest sich wie ein Schmöker. Econ (Tb), München

Norwich, John Julius The Normans in Sicily. Auch Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung immer noch die spannendste Darstellung der Geschichte der Normannen in Süd­italien und Sizilien. Penguin (Tb), London

Rotter, Ekkehart Friedrich II. von Hohen­staufen. Klar und lebendig konzipierte Biographie mit zahlreichen Abbildungen. dtv (Tb), München

Stille, Alexander Citizen Berlusconi. Der US-amerikanische Journalist hat bereits mit »Die Richter. Der Tod, die Mafia und die italienische Republik« bewiesen, dass er einer der besten Kenner der italienischen Politik und Zeitgeschichte ist. In seinem neuesten Buch schildert er faktenreich die größte politische Abenteuergeschichte des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Die Silvio-Berlusconi-Story ge­rät ihm zur ungeschönten Bestandsaufnahme unserer politischen Kultur im Zeichen der Wirtschaftsbosse und der Konsumgesellschaft, die nicht nur Italien betrifft. Berlusconi ist lediglich der virtuoseste Spieler auf der Klaviatur der Medien, der vierten Macht im Staate. C. H. Beck, München 2006

Stürner, Wolfgang Friedrich II. Das Standardwerk! In zwei Bänden zeichnet der His­toriker, auf viele Fakten und Dokumente gestützt, ein farbiges Porträt des großen Staufers und seiner Zeit. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2003

Belletristik, Historische Romane und Krimis



Alajmo, Roberto: Palermo sehen und sterben. Der 1959 in Palermo geborene Autor entblättert seine Heimatstadt Schicht um Schicht (im Original Palermo è una cipolla, „Palermo ist eine Zwiebel“) und entfacht eine fast unstillbare Reiselust. Im Unionsverlag ist sein Krimi „Mammaherz“ in der Übertragung von Kurt Lanthaler erschienen. Hanser, München

Bonaviri, Giuseppe:
Die Blaue Gasse. Bonaviri (1924-2009), in Mineo in der Provinz Catania geboren und von Beruf eigentlich Kardiologe, war im Jahr 2000 für den Li­ter­a­tur­nobelpreis nominiert. Bereits 1954 schil­derte er in dem (auf Deutsch nur im Anti­quariat erhältlichen) Roman „Der Schneider von Mineo“ das Leben seiner Familie auf dem sizilianischen Land; ein Thema, das er in diesem fast fünfzig Jahre später ver­öf­fent­lichten Buch wieder aufgreift. Leise Tö­ne und genaue (Natur-)Beobachtungen erinnern an den Alltag im bäuerlichen Sizilien der Drei­ßi­gerjahre, einer untergegangenen Welt. C. H. Beck, München

Bürgi, Katharina (Hrsg.):
Sizilien und Palermo – Eine lite­ra­rische Einladung. SW-Fotos von Enzo Sellerio begleiten ins Herz der faszinierenden und zugleich wiedersprüchlichen Insel. Da macht man auch manche Neuentdeckung und bekommt Lust zum weiter  Lesen. Wagenbach, Berlin

Camilleri, Andrea:
Die Form des Was­sers. Commissario Montalbano denkt nach. Montalbanos erster Fall. Der pa­lermitanische Verlag Sellerio hat den sizili­anischen Regisseur, Theater­mann und Autor Camilleri früh auch als Ver­fasser köst­licher Kriminalliteratur ent­deckt. Längst hat der liebenswerte Commissario, ein Freund guten Essens (nicht umsonst er­in­nert sein Name an den leider verstorbe­nen Schöpfer eines eben­falls sehr genuss­süchtigen De­tektivs aus Barcelona) und der Frauen, auch in Deutschland eine große Fan­gemeinde. Seine kriminalistischen Er­leb­­nisse in der fiktiven Küstenstadt Vi­gáta (von der jeder weiß, dass damit Porto Empedocle bei Agri­gento gemeint ist) ver­mitteln auf hu­morvolle Weise ein viel­schichtiges Bild des heutigen Sizilien. Bei Bastei Lübbe er­schie­nen wei­tere Abenteuer des Commis­sario, al­lesamt un­bedingt le­sens­wert, z.B. Der Hund aus Terracotta, Der Dieb der süßen Dinge sowie Die Stim­me der Vio­line. Die Serie wird kongenial fürs italienische Fernsehen verfilmt und lief auch bereits in Deutschland. Anarchischer Humor prägt auch die historischen Romane, die in der zweiten Hälfte des 19. Jh. ebenfalls in den fiktiven Orten Vigáta und Montelusa angesiedelt sind. Verlegt werden sie bei Piper und Wagenbach. „The Ca­mil­leri's fans club“ hat eine aus­führliche ita­lie­ni­sche Ho­me­page einge­richtet: www.vigata.org.

Conoscenti, Domenico: Das Zimmer der roten Lichter. Der junge Sa­ve­­rio Guarneri reist ins sommerlich-schwü­le Palermo, um eine Stelle als Bar­mann an­zu­­treten. Dort gerät er in den Bann zweier Frauen. Die eine ist Saverios alte, un­freund­li­­che Vermieterin, die ihm je­doch eine Erb­schaft in Aussicht stellt, die andere die schö­­ne Norditalienerin Luisa, die betrü­ge­ri­schen Geschäften nachgeht und eine kal­ku­lierte Affäre mit ihm be­ginnt. Autor Do­me­nico Conoscenti wurde 1950 in Pa­lermo ge­boren. Berlin Verlag, Berlin

Consolo, Vincenzo:
Das Lächeln des unbe­kannten Matrosen. Vincenzo Consolo schildert in sei­nem his­torischen Roman das Sizilien des Jahres 1860, als Garibaldis Truppen die In­sel erober­­ten und befreiten – und die Ar­men doch wie­der das Nachsehen hatten. Zent­rale Fi­gur des Buches ist der Baron En­rico Pirajno di Mandralisca, der Anto­nello da Messinas „Porträt eines unbekann­ten Matro­sen“ erwirbt und eine überraschende Ähnlichkeit zu einem der demokratischen Auf­stän­di­schen entdeckt. Das berühmte Gemälde, das Consolo zu diesem spannen­den Ro­man inspiriert hat, kann man heute im Mu­seo Mandralisca in Cefalù bewun­dern. Suhrkamp (Tb), Berlin

Consolo, Vincenzo:
Die Steine von Panta­lica. Sizilianische Geschichten. Vincenzo Consolo, ge­bürtiger Sizilia­ner, der seit 1968 in Mailand lebt, unter­nimmt eine literarische und ganz persönli­che Wan­de­rung durch Sizi­lien. Seine in über dreißig Jah­ren gesam­melten Erleb­nis­se und Be­geg­nungen auf der Insel gibt er in Er­zähl­ungen, Reporta­gen, Porträts und Fund­­stü­cken wieder. Suhrkamp (Tb), Berlin

Durrell, Lawrence:
Blühender Mandel­baum. Sizilianisches Karussell. Die Originalausgabe von Durrells si­zi­lianischen Reisebeschreibungen er­schien 1977 unter dem Titel „Sicilian Carou­sel“. Der wiederholt für den Literatur-Nobel­preis vor­geschlagene Autor be­schreibt amü­sant die Erlebnisse einer skur­rilen Rei­segruppe und zeich­net dabei mit leichter Hand ein farbi­ges Porträt der Kulturge­schichte Siziliens. Rowohlt (Tb), Berlin

Farinetti, Gianni:
Brennende Insel. Der zweite Roman des jun­gen Autors aus Turin liegt nun ebenfalls in deutscher Sprache vor. Ein Krimi und Ge­sell­schaftsbild, mit dem sommerlichen Strom­­boli als brennender Bühne und ei­ner ex­zentrischen Urlaubergesellschaft als Dar­stel­­ler. Ein amüsant zu lesendes Buch, das auch viel Stromboli-Atmosphäre ver­mittelt. Bastei Lübbe (Tb), Köln

Fava, Giuseppe:
Bevor sie Euch töten. Sein engagierter Kampf ge­gen die Mafia, den er mit künstlerischen Mit­teln führte, kostete Giuseppe Fava 1984 vor seinem eigenen Theater in Palazzolo Ac­­reide das Leben. In diesem Roman schil­dert Fava, 1925 geboren, den verzwei­felten Kampf einiger sizilianischer Bandi­ten ums nack­te Überleben. Das Grund­thema ist das aller seiner Bücher: das un­durchschaubare, unerklärliche Netz aus Macht, Tradition, Geld, Gewalt und Ehre, das von einer „eh­ren­werten Gesellschaft“ gesponnen wurde und wird. Er zeigt die Opfer und die Hilflo­sigkeit der anderen. Morde ohne Täter und Mo­tive, nur unbe­friedigende und beunruhi­gen­de Aufklärun­gen. Und über allem die „Omer­tà“, das Schweigen. Im selben Ver­lag erschienen: Ehrenwerte Leute, die Ge­schich­te einer jungen Lehrerin in einem si­zi­­lianischen Bergdorf und ihrer mysteriö­sen Be­geg­nung mit der Mafia. Uni­onsverlag (Tb), Zürich

Grasso, Silvana:
Der Bastard von Mau­tàna. Silvana Grasso ist eine der sprachgewaltigsten sizilianischen Auto­rinnen. Mit diesem Roman, der im Si­zilien der ersten Hälfte des 20. Jh. spielt, eroberte sie die italienischen Bestsellerlis­ten. „Die Er­de getränkt von Geschichte, eine Gesell­schaft bestimmt von traditio­nellem Ritus – das alles eingefangen mit einer homeri­schen Sprache, der Sprache des 'Gattopardo'„, schrieb „Il Manifesto“. Berlin Verlag, Berlin

Herbst, Alban Nikolai:
New York in Cata­nia. Eine phantastische Reise durch Sizi­lien. Die Handlung dieses span­nenden Romans verschmilzt virtuos das gegenwärtige und das mythische Sizi­lien. Fast wie nebenbei führt das Buch aber auch zu den bedeutendsten Sehens­würdig­keit­en der Insel. Rowohlt (Tb), Berlin

Lampedusa, Giuseppe Tomasi di:
Der Gattopardo. Für die Fa­miliensaga des Fürsten Salina, der im Jahre 1860 den Zusammenbruch des König­reichs beider Sizilien miterlebte, wählte Toma­si di Lampedusa seinen Groß­vater als Vor­bild. Sprachgewaltig schildert der Autor den Untergang eines si­zi­lia­ni­schen Adels­geschlechts zur Zeit Ga­ribaldis und be­schwört Schicksale und Zeiten herauf, die für das Ende des alten Europa ste­hen. Giu­sep­pe Tomasi di Lam­pedusa, der Her­zog von Palma und Fürst von Lam­pe­dusa (1896–1957) führte ein zu­rück­ge­zo­ge­nes Leben, das einzige öffentli­che Amt, das er in­ne­hat­te, war die Prä­sident­schaft des Roten Kreuzes auf Si­zilien. 1955 brachte er seinen ein­zi­gen Ro­man in­nerhalb we­niger Wochen zu Pa­­pier. Opu­lent verfilmt wurde „Il Gattopar­do“ 1963 von Luchino Visconti, in den Haupt­rollen Burt Lancaster, Claudia Cardi­nale und Alain Delon. Seit 2004 liegt eine neu übersetzte Ausgabe vor, das Nachwort schrieb Gioacchino Lanza Tomasi, Adoptivsohn und Erbe des Autors. Piper (Tb), München

Maggio, Theresa:
Mattanza. „Liebe, Tod und das Meer – Ein siziliani­sches Ritual“, so der Untertitel, erzählt die Li­aison einer Amerikanerin mit einem sizilia­nischen Fischer, berichtet aber vor allem in fast wissenschaftlicher Manier vom Thun­fischfang auf Favignana, der legendären Mat­tanza. Diana (Tb), München

Maraini, Dacia: Bagheria.
Eine Kindheit auf Sizilien. Die bekannte Schrift­stellerin kehrt an den Ort ihrer Kind­heit zurück, in die kleine sizilianische Ba­rock­­stadt Bagheria, die sie durch die Bau­spe­kulationen der Mafia nahezu voll­ständig zer­stört vorfindet. Nicht ohne Nachsicht und Zärtlichkeit taucht sie ein in die eigene Fa­miliengeschichte und Ge­schichte der Stadt, erzählt von der Liebes­heirat ihrer El­tern und zeichnet eindrucks­volle Porträts si­zi­lia­nischer Frauen. Von Da­cia Maraini stammt auch „Die stumme Her­zogin“, erschienen im selben Ver­lag. Piper (Tb), München

Natoli, Luigi:
Der Bastard von Palermo. Die volkstüm­lich-his­to­ri­­schen Romane Luigi Natolis sind für die Si­zilianer, was die Ro­mane von Alex­andre Du­mas oder von Karl May für Franzosen oder Deutsche sind. Na­toli (1857–1941) lebte nach einer kurzen Zeit als Gymnasial­pro­fes­sor in Palermo als Journalist und freier Autor. Er ver­fasste zahlreiche populäre Ro­ma­ne über Themen der siziliani­schen Ge­schichte, aber „I Beati Paoli“ (Der Bastard von Pa­lermo) bleibt bis heute auf Si­zilien sein meistgelesenes Buch. Zwei Taschenbücher im Schuber. Aufbau (Tb), Berlin

Nestmeyer, Ralf (Hrsg.):
Sizilien – Ein lite­ra­risches Landschaftsbild. Be­­kannte und häufig zitierte Passagen wie die Rede des Fürsten an Chevalley in Lam­pe­dusas „Leoparden“, aber auch jün­gere Texte von Alban Nikolai Herbst oder Santo Piazzese zeichnen ein vielschichti­ges Bild Si­ziliens. Ein Anhang listet die wichtigsten Se­henswürdigkeiten auf. Das handliche Buch eignet sich hervorragend als Reisebe­glei­ter und regt zum Weiterle­sen an. Insel, Frankfurt a. M. Den Appetit auf die vielseitige Insel weckt Ralf Nestmayer auch mit "Sizilien - Literarische Streifzüge" und stillt zugleich den Lesehunger unterwegs. Artemis & Winkler, München

Neumann, Constanze:
Gebrauchs­an­wei­sung für Sizilien. Aus der bekannten Rei­­he; mal witzig, vielleicht manchmal auch nicht ganz frei von Vorurteilen, in je­dem Fall aber unterhaltsam zu lesen. Piper, München

Piaz­zese, Santo:
Die Verbrechen in der Via Me­dina-Sidonia. Santo Piaz­zese gelang es mit seinem Krimi-De­büt, ein äußerst lebendiges Port­rät seiner Stadt Palermo zu entwerfen. Inzwischen hat der promovierte Biologe sich nicht nur einen Namen als Autor, sondern vor allem auch als Life-Style-Ex­perte gemacht. Piaz­ze­ses Al­ter Ego Lo­renzo La Marca – ein Biologe wie sein Schöpfer – wird im som­merlich-hei­ßen Palermo zum unfreiwilligen De­tek­tiv. Seine Suche nach dem Mörder spickt er mit palermitanischen Lebensweis­hei­ten, Zi­taten aus Filmen und dem Jazz. An­sons­ten genießt er das Leben in Paler­mo – und spart dabei nicht mit guten Tipps zur Stadt! Mittlerweile sind weitere Titel er­schie­nen, darunter „Das Doppel­leben von M. Laurent“. „The Camilleri's fans club“ hat auch San­to Pi­azzese einen Platz auf seiner italie­nischen Homepage eingerichtet: www.vigata.org/piazzese. btb (Tb), München

Pirandello, Luigi:
Feuer ans Stroh. Siziliani­sche Novellen. Lui­gi Pirandello, geboren bei Agri­gento, er­hielt 1934 den Literatur-Nobel­preis. Er starb 1936. Sein Wohnhaus in Agrigentos Ortsteil Kaos kann besichtigt werden. In diesem Band sind 15 seiner sizilianischen Erzählun­gen versammelt, ei­nige, wie „Mondkrank­heit“ oder „Der Öl­krug“, vielleicht aus der kon­genialen Verfil­mung der Brüder Taviani (Kaos, 1984) be­kannt. Wagenbach (Tb), Berlin

Russo, Enzo:
Grüße aus Palermo. Ein toter Schriftsteller und trotz­dem kein Kriminalfall. Der stille Ro­man spielt auf überraschende Weise mit den Vor­urteilen des Norditalieners – der hier all­gemein für den Nicht-Sizilianer steht – Sizi­lien gegenüber. Nicht nur ein Schlüsselro­man über das zeitgenössische Italien, son­dern auch eine Moralbetrach­tung seiner Ge­­sellschaft. Fischer (Tb), Frankfurt a. M.

Sciascia, Leonardo:
Das weinfarbene Meer. Sciasca hat die Tex­te für diesen Band selbst zusammenge­stellt. Es sind dreizehn wun­derschöne Er­zählungen, die auf Sizilien spielen und die der Autor als eine „Art Re­sümee“ seiner Ar­beit betrachtete. Wagenbach, Berlin

Sciascia, Leonardo:
Mein Sizilien. Der 1989 verstorbene siziliani­sche Schriftsteller, bekannt vor al­lem durch seine Mafia-Romane „Der Tag der Eule“ oder „Tote auf Bestellung“, er­zählt in die­sem wunderbaren Buch über die Geheim­nis­se Siziliens und der Sizilia­ner, im Großen wie im Kleinen. Wagenbach, Berlin

Stern, Horst:
Mann aus Apulien. Die fiktive Autobiographie des Stauferkaisers Friedrich II. ist ein intelligenter Schmöker für unterwegs. Rohwolt (Tb), München

Studer-Frangi, Silvia:
Märchen aus Sizi­lien. Die wechselvolle Ge­schich­te der Insel spiegelt sich auch in der Viel­schichtigkeit ihrer Märchen wie­der. Der Band enthält einen Querschnitt von 24 Mär­chen aus den Sammlungen von Giuseppe Pitrè (1841–1916) und Laura Gonzenbach (1842–1878), darunter auch die Geschichte von „Cola Pesce“, die Friedrich Schiller zu der Ballade „Der Taucher“ ange­regt hat. Fischer (Tb), Frankfurt a. M.

Verga, Giovanni:
Mastro Don Gesualdo. Giovanni Verga, 1840 in Ca­tania geboren, ging 1865 nach Florenz und Mailand, kehrte aber nach wenigen Jah­­ren wieder nach Sizilien zurück, wo er 1922 starb. Mit diesem sozialkritischen Ro­man (und mit „Die Malavoglia“) begrün­dete Ver­ga den so genannten „Verismus“.Wa­genbach (Tb), Berlin

Verga, Giovanni:
Sizilianische Dorfge­schichten/Cavalleria rusticana. In die­sem zweisprachig italie­nisch-deut­schen Band sind fünf kurze Er­zählungen des Meis­­ters des „Verismo“ ver­sammelt, da­­run­­ter auch die literarische Vorlage der Oper „Ca­valleria rusticana“. dtv (Tb), München

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Tipps - Catania und Ätna - Taormina und Monti Peloritani - Liparische Inseln - Monti dei Nebrodi - Cefalù und Madonie - Palermo und Conca d'Oro - Westsizilien - Ustica, Ägadische Inseln und Pantelleria - Zwischen Palermo und Agrigent - Innersizilien - Südostsizilien und Monti Iblei



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